Google-Beiträge sind kostenlose, prominent ausgespielte Profil-Inhalte mit Bild, Text und Call-to-Action. Sie laufen sieben Tage und sind 2026 ein direktes Aktivitäts-Signal an Google. Trotzdem nutzt sie weniger als ein Drittel der KMU regelmäßig – ein vermeidbarer Wettbewerbsnachteil.
Die vier Beitrags-Formate im Überblick
Google bietet aktuell vier Beitrags-Typen an – jeder mit anderem Zweck und anderer Wirkung:
| Format | Stärke | Typische Klickrate |
|---|---|---|
| Update | Allzweckwaffe für Neuigkeiten, Beiträge zu Produkten oder Themen | 1–3 % |
| Angebot | Konkrete Aktion mit Start- und Enddatum, Promo-Code möglich | 3–6 % |
| Event | Veranstaltung mit Datum, Uhrzeit und Ort | 2–4 % |
| Produkt / Dienstleistung | Dauerhaft im Profil sichtbar, gut für Bestseller | 1–2 % |
Wie lang sollte der Text sein?
Google zeigt in der mobilen Vorschau nur die ersten ca. 80 Zeichen direkt an – alles danach steht hinter einem „Mehr lesen". Die wichtigste Aussage gehört also nach vorn. Optimaler Gesamtumfang: 150–300 Zeichen. Längere Beiträge werden zwar nicht abgestraft, aber kaum vollständig gelesen.
Welche Bilder wirken – und welche nicht
Die wichtigste Regel: Ein authentisches Foto schlägt fast immer ein professionelles Stockbild. Beobachtbare Muster aus der Praxis:
- Echte Fotos vom Team oder aus dem Betrieb: 2–3× höhere Klickrate als Stock
- Produkte vor neutralem Hintergrund: gut für „Angebot"-Beiträge
- Vorher-/Nachher-Bilder: stark in Handwerk, Beauty, Reinigung
- Reine Text-Grafiken ohne Foto: schwächste Performance, wirken werblich
- Querformat 1200×900 px: wird in mobiler und Desktop-Ansicht optimal angezeigt
Veröffentlichungs-Rhythmus
Beiträge laufen sieben Tage – ein wöchentlicher Rhythmus ist also das Minimum, um durchgängig sichtbar zu sein. Tageszeit und Wochentag sind weniger wichtig als die Konstanz: Lieber jede Woche Mittwoch als unregelmäßig drei pro Woche und dann zwei Wochen Pause.
Welcher Call-to-Action funktioniert?
Google bietet sechs vorgegebene Buttons. In DACH-Profilen ranken nach Klickrate:
- „Angebot ansehen" – Spitzenreiter bei Aktions-Beiträgen
- „Termin buchen" – stark für Dienstleister mit Buchungssystem
- „Anrufen" – wirkt vor allem bei lokalen Notdiensten
- „Mehr Informationen" – solider Standard, wenn die Webseite gut ist
- „Bestellen" und „Jetzt kaufen" – nur sinnvoll mit Online-Shop
Vier konkrete Vorlagen
Update: „Frische Spargel-Saison ist da – ab heute jeden Donnerstag mit hausgemachter Sauce Hollandaise auf der Karte. Reservierung empfohlen."
Angebot: „10 % auf den Frühlings-Service – gültig bis 31. Mai. Code FRUEHLING26 bei der Buchung angeben."
Event: „Tag der offenen Tür am Samstag, 14. Juni 2026, 10–16 Uhr. Werkstatt-Führung, Live-Demo unserer neuen CNC-Maschine, Bratwurst inklusive."
Produkt: „Damen-Haarschnitt inklusive Wäsche und Föhnen – ab CHF 75. Termin online oder per Anruf."
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